RAUMFOLGE · BAD · KÜCHE · WOHNEN
Aus Anforderungen wird ein Raum, der funktioniert.
Wir ordnen Nutzung, Maße, Material, Licht und technische Anforderungen zu einem nachvollziehbaren Raumkonzept – vom ersten Gespräch bis zur abgestimmten Planung.

- Raum
- Küche und Essbereich
- Nutzung
- Familienalltag
- Planungsstand
- Vorentwurf
- Nächste Entscheidung
- Material und Geräteanordnung
Anlassnavigator
Planung beginnt nicht mit einer Farbe, sondern mit der richtigen Ausgangslage.
Drei Situationen führen zu unterschiedlichen Grundlagen und unterschiedlichen nächsten Schritten. Wählen Sie die Lage, die Ihrem Vorhaben am nächsten kommt.
A-01
Neubau oder vollständiger Innenausbau
Die Räume sind baulich vorhanden oder geplant, die Nutzung ist noch offen. Entschieden wird über Grundriss, Anordnung und Ausstattung.
- Typische Ausgangslage
- Rohbau, Planunterlagen des Architekturbüros oder eine noch unmöblierte Wohnung. Anschlüsse sind teilweise festgelegt, teilweise noch veränderbar.
- Benötigte Grundlagen
- Grundrisse mit Maßen, Angaben zu vorhandenen oder geplanten Anschlüssen, Zeitplan des Bauvorhabens sowie Ihre Nutzungsvorstellungen.
- Sinnvoller nächster Schritt
- Ein Erstgespräch zur Nutzung, anschließend ein Aufmaß oder eine Plausibilitätsprüfung der vorhandenen Pläne.
- Leistungsgrenze
- Genehmigungsplanung, Statik sowie Elektro- und Sanitärfachplanung sind nicht enthalten. Sie werden von den jeweiligen Fachplanenden erbracht.
A-02
Modernisierung eines bestehenden Raums
Der Raum wird genutzt, funktioniert aber nicht mehr. Bestand, Leitungen und Maße bestimmen den Handlungsspielraum.
- Typische Ausgangslage
- Küche oder Bad aus einer früheren Bauphase, veränderte Nutzung im Haushalt, Wunsch nach mehr Stauraum oder besserer Aufteilung.
- Benötigte Grundlagen
- Aufmaß des Bestands, Fotos, Kenntnis über Leitungsführung und tragende Bauteile sowie eine Einschätzung, was erhalten bleiben soll.
- Sinnvoller nächster Schritt
- Bestandsaufnahme vor Ort und eine Einordnung, welche Veränderungen ohne größere Eingriffe möglich sind.
- Leistungsgrenze
- Ob Wände, Leitungen oder Anschlüsse verändert werden können, kann erst nach Prüfung durch die jeweiligen Fachunternehmen verbindlich beurteilt werden.
A-03
Einzelne funktionale oder gestalterische Veränderung
Ein abgegrenzter Teilbereich soll überarbeitet werden – etwa Stauraum, Beleuchtung oder ein Farbkonzept.
- Typische Ausgangslage
- Der Raum bleibt in seiner Struktur bestehen. Verändert werden einzelne Elemente, Oberflächen, Farben oder die Lichtsituation.
- Benötigte Grundlagen
- Raummaße des betroffenen Bereichs, Angaben zu vorhandenen Möbeln und Geräten sowie eine klare Beschreibung dessen, was stört.
- Sinnvoller nächster Schritt
- Eine kompakte Einordnung im Raum-Check und ein kurzes Abstimmungsgespräch zum Umfang.
- Leistungsgrenze
- Ausführung, Montage und Malerarbeiten gehören nicht zum Planungsumfang und werden getrennt durch ausführende Betriebe beauftragt.
Die Räume sind baulich vorhanden oder geplant, die Nutzung ist noch offen. Entschieden wird über Grundriss, Anordnung und Ausstattung.
- Typische Ausgangslage
- Rohbau, Planunterlagen des Architekturbüros oder eine noch unmöblierte Wohnung. Anschlüsse sind teilweise festgelegt, teilweise noch veränderbar.
- Benötigte Grundlagen
- Grundrisse mit Maßen, Angaben zu vorhandenen oder geplanten Anschlüssen, Zeitplan des Bauvorhabens sowie Ihre Nutzungsvorstellungen.
- Sinnvoller nächster Schritt
- Ein Erstgespräch zur Nutzung, anschließend ein Aufmaß oder eine Plausibilitätsprüfung der vorhandenen Pläne.
- Leistungsgrenze
- Genehmigungsplanung, Statik sowie Elektro- und Sanitärfachplanung sind nicht enthalten. Sie werden von den jeweiligen Fachplanenden erbracht.
Der Raum wird genutzt, funktioniert aber nicht mehr. Bestand, Leitungen und Maße bestimmen den Handlungsspielraum.
- Typische Ausgangslage
- Küche oder Bad aus einer früheren Bauphase, veränderte Nutzung im Haushalt, Wunsch nach mehr Stauraum oder besserer Aufteilung.
- Benötigte Grundlagen
- Aufmaß des Bestands, Fotos, Kenntnis über Leitungsführung und tragende Bauteile sowie eine Einschätzung, was erhalten bleiben soll.
- Sinnvoller nächster Schritt
- Bestandsaufnahme vor Ort und eine Einordnung, welche Veränderungen ohne größere Eingriffe möglich sind.
- Leistungsgrenze
- Ob Wände, Leitungen oder Anschlüsse verändert werden können, kann erst nach Prüfung durch die jeweiligen Fachunternehmen verbindlich beurteilt werden.
Ein abgegrenzter Teilbereich soll überarbeitet werden – etwa Stauraum, Beleuchtung oder ein Farbkonzept.
- Typische Ausgangslage
- Der Raum bleibt in seiner Struktur bestehen. Verändert werden einzelne Elemente, Oberflächen, Farben oder die Lichtsituation.
- Benötigte Grundlagen
- Raummaße des betroffenen Bereichs, Angaben zu vorhandenen Möbeln und Geräten sowie eine klare Beschreibung dessen, was stört.
- Sinnvoller nächster Schritt
- Eine kompakte Einordnung im Raum-Check und ein kurzes Abstimmungsgespräch zum Umfang.
- Leistungsgrenze
- Ausführung, Montage und Malerarbeiten gehören nicht zum Planungsumfang und werden getrennt durch ausführende Betriebe beauftragt.
Leistungen
Drei Planungsbereiche. Eine klare Vorgehensweise.
Jeder Bereich folgt derselben Reihenfolge: erst Nutzung und Maße, dann Anordnung, dann Material und Technik. Der Umfang wird vorab schriftlich abgegrenzt.

L-01
Küchenplanung
Arbeitsabläufe, Stauraum und Geräteanordnung werden auf den tatsächlichen Alltag im Haushalt abgestimmt.
- Ziel
- Eine Küche, deren Wege, Arbeitsflächen und Stauraum zu den Personen passen, die sie täglich nutzen.
- Typische Fragestellungen
- Wie viele Personen arbeiten gleichzeitig in der Küche? Wo wird gegessen? Welche Geräte sind gesetzt, welche austauschbar? Wie viel Vorrat muss untergebracht werden?
- Planungsinhalte
- Zonierung, Anordnung von Spüle, Kochstelle und Kühlgerät, Arbeitshöhen, Bewegungsflächen, Stauraumkonzept, Einordnung von Oberflächen und Beleuchtung.
- Mögliche Ergebnisse
- Maßbezogene Grundrissvarianten, Ansichten, eine Material- und Ausstattungsübersicht sowie eine dokumentierte Entscheidungsgrundlage für Angebote.
- Benötigte Unterlagen
- Aufmaß oder Grundriss, Angaben zu Anschlüssen, Fotos des Bestands, Liste vorhandener Geräte.
- Leistungsgrenze
- Elektro- und Sanitärfachplanung, Lüftungsnachweise sowie Montage sind nur dann Bestandteil, wenn sie ausdrücklich vereinbart oder durch entsprechende Fachunternehmen erbracht werden.
L-02
Badplanung
Zonierung, Bewegungsflächen und Materialwahl werden unter den Bedingungen des vorhandenen Raums geordnet.
- Ziel
- Ein Bad, das trotz begrenzter Fläche klar zoniert ist und im Alltag ohne Engstellen funktioniert.
- Typische Fragestellungen
- Wird das Bad gleichzeitig von mehreren Personen genutzt? Ist eine Dusche, eine Wanne oder beides erforderlich? Welche Anforderungen bestehen an Stauraum und Belüftung?
- Planungsinhalte
- Aufteilung der Nassbereiche, Sanitärobjektauswahl, Bewegungsflächen, Fliesen- und Oberflächenkonzept, Licht- und Spiegelsituation, Stauraum.
- Mögliche Ergebnisse
- Grundrissvarianten mit Maßbezug, Wandansichten, Material- und Objektübersicht sowie eine Zusammenstellung der offenen technischen Punkte.
- Benötigte Unterlagen
- Aufmaß, Angaben zu Abwasser- und Frischwasserführung, Fotos, Informationen zu Lüftung und Fenster.
- Leistungsgrenze
- Sanitär- und Elektrofachplanung, Abdichtungsnachweise, statische Prüfungen und die Ausführung selbst sind gesonderte Leistungen entsprechender Fachbetriebe.
L-03
Farb- und Raumgestaltung
Farbe, Material und Licht werden als zusammenhängendes Konzept entwickelt – nachvollziehbar statt zufällig.
- Ziel
- Ein stimmiges Farb- und Materialkonzept, das zur Nutzung, zum Lichtverlauf und zum vorhandenen Bestand passt.
- Typische Fragestellungen
- Wie wird der Raum tagsüber und abends genutzt? Welche Möbel bleiben erhalten? Wie viel Tageslicht steht zur Verfügung und aus welcher Richtung?
- Planungsinhalte
- Farbfamilien und Kontraste, Materialkombinationen, Oberflächen und Pflegeanforderungen, Abstimmung von Textilien, Einordnung der Lichtfarben.
- Mögliche Ergebnisse
- Farb- und Materialübersicht mit Bezeichnungen, Flächenzuordnung je Raum sowie Hinweise zur Reihenfolge der Umsetzung.
- Benötigte Unterlagen
- Raummaße, Fotos bei Tageslicht, Angaben zu Bodenbelägen und vorhandenen Möbeln.
- Leistungsgrenze
- Maler-, Boden- und Montagearbeiten sowie bauphysikalische Beurteilungen gehören nicht zum Planungsumfang.
Arbeitsabläufe, Stauraum und Geräteanordnung werden auf den tatsächlichen Alltag im Haushalt abgestimmt.
- Ziel
- Eine Küche, deren Wege, Arbeitsflächen und Stauraum zu den Personen passen, die sie täglich nutzen.
- Typische Fragestellungen
- Wie viele Personen arbeiten gleichzeitig in der Küche? Wo wird gegessen? Welche Geräte sind gesetzt, welche austauschbar? Wie viel Vorrat muss untergebracht werden?
- Planungsinhalte
- Zonierung, Anordnung von Spüle, Kochstelle und Kühlgerät, Arbeitshöhen, Bewegungsflächen, Stauraumkonzept, Einordnung von Oberflächen und Beleuchtung.
- Mögliche Ergebnisse
- Maßbezogene Grundrissvarianten, Ansichten, eine Material- und Ausstattungsübersicht sowie eine dokumentierte Entscheidungsgrundlage für Angebote.
- Benötigte Unterlagen
- Aufmaß oder Grundriss, Angaben zu Anschlüssen, Fotos des Bestands, Liste vorhandener Geräte.
- Leistungsgrenze
- Elektro- und Sanitärfachplanung, Lüftungsnachweise sowie Montage sind nur dann Bestandteil, wenn sie ausdrücklich vereinbart oder durch entsprechende Fachunternehmen erbracht werden.
Zonierung, Bewegungsflächen und Materialwahl werden unter den Bedingungen des vorhandenen Raums geordnet.
- Ziel
- Ein Bad, das trotz begrenzter Fläche klar zoniert ist und im Alltag ohne Engstellen funktioniert.
- Typische Fragestellungen
- Wird das Bad gleichzeitig von mehreren Personen genutzt? Ist eine Dusche, eine Wanne oder beides erforderlich? Welche Anforderungen bestehen an Stauraum und Belüftung?
- Planungsinhalte
- Aufteilung der Nassbereiche, Sanitärobjektauswahl, Bewegungsflächen, Fliesen- und Oberflächenkonzept, Licht- und Spiegelsituation, Stauraum.
- Mögliche Ergebnisse
- Grundrissvarianten mit Maßbezug, Wandansichten, Material- und Objektübersicht sowie eine Zusammenstellung der offenen technischen Punkte.
- Benötigte Unterlagen
- Aufmaß, Angaben zu Abwasser- und Frischwasserführung, Fotos, Informationen zu Lüftung und Fenster.
- Leistungsgrenze
- Sanitär- und Elektrofachplanung, Abdichtungsnachweise, statische Prüfungen und die Ausführung selbst sind gesonderte Leistungen entsprechender Fachbetriebe.
Farbe, Material und Licht werden als zusammenhängendes Konzept entwickelt – nachvollziehbar statt zufällig.
- Ziel
- Ein stimmiges Farb- und Materialkonzept, das zur Nutzung, zum Lichtverlauf und zum vorhandenen Bestand passt.
- Typische Fragestellungen
- Wie wird der Raum tagsüber und abends genutzt? Welche Möbel bleiben erhalten? Wie viel Tageslicht steht zur Verfügung und aus welcher Richtung?
- Planungsinhalte
- Farbfamilien und Kontraste, Materialkombinationen, Oberflächen und Pflegeanforderungen, Abstimmung von Textilien, Einordnung der Lichtfarben.
- Mögliche Ergebnisse
- Farb- und Materialübersicht mit Bezeichnungen, Flächenzuordnung je Raum sowie Hinweise zur Reihenfolge der Umsetzung.
- Benötigte Unterlagen
- Raummaße, Fotos bei Tageslicht, Angaben zu Bodenbelägen und vorhandenen Möbeln.
- Leistungsgrenze
- Maler-, Boden- und Montagearbeiten sowie bauphysikalische Beurteilungen gehören nicht zum Planungsumfang.
Technische Fachplanung, statische Prüfung, Genehmigungsplanung, Elektro- und Sanitärfachplanung sowie Ausführung und Montage sind nur dann Bestandteil, wenn sie ausdrücklich vereinbart oder durch entsprechende Fachunternehmen erbracht werden.
RAUMFOLGE · Planungsablauf
Ein guter Raum entsteht in einer nachvollziehbaren Reihenfolge.
Bedarf → Aufmaß → Entwurf → Auswahl → Abstimmung → Übergabe. Jede Phase hat ein Ergebnis, einen Entscheidungspunkt und eine klar benannte Grenze.
P-01
Bedarf verstehen
Nutzung, Personen und Prioritäten werden festgehalten, bevor über Lösungen gesprochen wird.
- Ziel der Phase
- Ein gemeinsames Verständnis darüber, wofür der Raum tatsächlich gebraucht wird.
- Benötigte Informationen
- Haushaltsgröße, Tagesabläufe, bestehende Probleme, Wünsche und bereits getroffene Vorentscheidungen.
- Konkrete Tätigkeit
- Strukturiertes Erstgespräch und schriftliche Erfassung der Anforderungen.
- Ergebnis
- Eine geordnete Bedarfsübersicht mit priorisierten Anforderungen.
- Entscheidungspunkt
- Welche Anforderungen sind gesetzt, welche sind verhandelbar?
- Leistungsgrenze
- In dieser Phase entstehen keine Entwürfe und keine Kostenaussagen.
P-02
Bestand und Maße erfassen
Der reale Raum wird aufgenommen – Maße, Anschlüsse, Bauteile und Besonderheiten.
- Ziel der Phase
- Eine belastbare Maßgrundlage, auf der alle weiteren Schritte aufbauen.
- Benötigte Informationen
- Zugang zum Raum, vorhandene Pläne, Kenntnis über bekannte bauliche Einschränkungen.
- Konkrete Tätigkeit
- Aufmaß vor Ort, fotografische Dokumentation, Erfassung von Anschlusspunkten und Störkanten.
- Ergebnis
- Bestandsplan mit Maßen und eine Liste offener technischer Punkte.
- Entscheidungspunkt
- Werden bauliche Veränderungen geprüft oder bleibt der Bestand unverändert?
- Leistungsgrenze
- Verdeckte Bauteile, Leitungsverläufe und Tragfähigkeiten können ohne Öffnung und Fachprüfung nicht abschließend beurteilt werden.
P-03
Varianten entwickeln
Aus Bedarf und Maßen entstehen nachvollziehbare Anordnungsvarianten mit klaren Unterschieden.
- Ziel der Phase
- Handlungsspielräume sichtbar machen, statt vorschnell eine Lösung festzulegen.
- Benötigte Informationen
- Freigegebene Bedarfsübersicht und geprüfte Maßgrundlage.
- Konkrete Tätigkeit
- Erarbeitung von zwei bis drei Grundrissvarianten mit Bewertung von Wegen, Flächen und Stauraum.
- Ergebnis
- Variantenvergleich mit Vor- und Nachteilen je Anordnung.
- Entscheidungspunkt
- Welche Variante wird weiterverfolgt?
- Leistungsgrenze
- Varianten sind Planungsstände, keine ausführungsreifen Werkpläne.
P-04
Material und Ausstattung einordnen
Oberflächen, Fronten, Geräte und Sanitärobjekte werden in einen abgestimmten Zusammenhang gebracht.
- Ziel der Phase
- Eine Materialauswahl, die zur Nutzung, zur Pflege und zum Budgetrahmen passt.
- Benötigte Informationen
- Entschiedene Grundrissvariante, Prioritäten aus dem Budgetrahmen, Pflegeanforderungen.
- Konkrete Tätigkeit
- Zusammenstellung von Materialmustern, Einordnung von Ausstattungsklassen, Abgleich mit dem Raumkonzept.
- Ergebnis
- Material- und Ausstattungsübersicht mit eindeutigen Bezeichnungen.
- Entscheidungspunkt
- Welche Materialien und Ausstattungen werden für Angebote zugrunde gelegt?
- Leistungsgrenze
- Verfügbarkeit, Lieferzeiten und Preise werden von den liefernden Betrieben verbindlich bestätigt.
P-05
Technik und Beteiligte abstimmen
Anschlüsse, Schnittstellen und Zuständigkeiten werden mit den beteiligten Gewerken geklärt.
- Ziel der Phase
- Offene technische Punkte klären, bevor Entscheidungen fixiert werden.
- Benötigte Informationen
- Freigegebene Variante, Materialübersicht, Kontakt zu den ausführenden Betrieben.
- Konkrete Tätigkeit
- Abstimmungstermine, Weitergabe der Planungsunterlagen, Dokumentation der Rückmeldungen.
- Ergebnis
- Abgestimmter Planungsstand mit benannten Zuständigkeiten.
- Entscheidungspunkt
- Welche Anpassungen ergeben sich aus den technischen Rückmeldungen?
- Leistungsgrenze
- Die fachliche Verantwortung für Elektro-, Sanitär- und Lüftungstechnik liegt bei den jeweiligen Fachunternehmen.
P-06
Planung dokumentieren und übergeben
Der erreichte Planungsstand wird vollständig, nachvollziehbar und weitergebbar dokumentiert.
- Ziel der Phase
- Ein Planungsstand, mit dem Angebote eingeholt und Arbeiten beauftragt werden können.
- Benötigte Informationen
- Alle Freigaben aus den vorherigen Phasen.
- Konkrete Tätigkeit
- Zusammenstellung von Plänen, Ansichten, Material- und Entscheidungsübersicht, Übergabegespräch.
- Ergebnis
- Dokumentierter Planstand mit Datum und Versionsbezeichnung.
- Entscheidungspunkt
- Wird die Planung freigegeben oder in einem weiteren Durchgang angepasst?
- Leistungsgrenze
- Eine Begleitung der Ausführung ist nur bei ausdrücklicher Vereinbarung Bestandteil.
Nutzung, Personen und Prioritäten werden festgehalten, bevor über Lösungen gesprochen wird.
- Ziel der Phase
- Ein gemeinsames Verständnis darüber, wofür der Raum tatsächlich gebraucht wird.
- Benötigte Informationen
- Haushaltsgröße, Tagesabläufe, bestehende Probleme, Wünsche und bereits getroffene Vorentscheidungen.
- Konkrete Tätigkeit
- Strukturiertes Erstgespräch und schriftliche Erfassung der Anforderungen.
- Ergebnis
- Eine geordnete Bedarfsübersicht mit priorisierten Anforderungen.
- Entscheidungspunkt
- Welche Anforderungen sind gesetzt, welche sind verhandelbar?
- Leistungsgrenze
- In dieser Phase entstehen keine Entwürfe und keine Kostenaussagen.
Der reale Raum wird aufgenommen – Maße, Anschlüsse, Bauteile und Besonderheiten.
- Ziel der Phase
- Eine belastbare Maßgrundlage, auf der alle weiteren Schritte aufbauen.
- Benötigte Informationen
- Zugang zum Raum, vorhandene Pläne, Kenntnis über bekannte bauliche Einschränkungen.
- Konkrete Tätigkeit
- Aufmaß vor Ort, fotografische Dokumentation, Erfassung von Anschlusspunkten und Störkanten.
- Ergebnis
- Bestandsplan mit Maßen und eine Liste offener technischer Punkte.
- Entscheidungspunkt
- Werden bauliche Veränderungen geprüft oder bleibt der Bestand unverändert?
- Leistungsgrenze
- Verdeckte Bauteile, Leitungsverläufe und Tragfähigkeiten können ohne Öffnung und Fachprüfung nicht abschließend beurteilt werden.
Aus Bedarf und Maßen entstehen nachvollziehbare Anordnungsvarianten mit klaren Unterschieden.
- Ziel der Phase
- Handlungsspielräume sichtbar machen, statt vorschnell eine Lösung festzulegen.
- Benötigte Informationen
- Freigegebene Bedarfsübersicht und geprüfte Maßgrundlage.
- Konkrete Tätigkeit
- Erarbeitung von zwei bis drei Grundrissvarianten mit Bewertung von Wegen, Flächen und Stauraum.
- Ergebnis
- Variantenvergleich mit Vor- und Nachteilen je Anordnung.
- Entscheidungspunkt
- Welche Variante wird weiterverfolgt?
- Leistungsgrenze
- Varianten sind Planungsstände, keine ausführungsreifen Werkpläne.
Oberflächen, Fronten, Geräte und Sanitärobjekte werden in einen abgestimmten Zusammenhang gebracht.
- Ziel der Phase
- Eine Materialauswahl, die zur Nutzung, zur Pflege und zum Budgetrahmen passt.
- Benötigte Informationen
- Entschiedene Grundrissvariante, Prioritäten aus dem Budgetrahmen, Pflegeanforderungen.
- Konkrete Tätigkeit
- Zusammenstellung von Materialmustern, Einordnung von Ausstattungsklassen, Abgleich mit dem Raumkonzept.
- Ergebnis
- Material- und Ausstattungsübersicht mit eindeutigen Bezeichnungen.
- Entscheidungspunkt
- Welche Materialien und Ausstattungen werden für Angebote zugrunde gelegt?
- Leistungsgrenze
- Verfügbarkeit, Lieferzeiten und Preise werden von den liefernden Betrieben verbindlich bestätigt.
Anschlüsse, Schnittstellen und Zuständigkeiten werden mit den beteiligten Gewerken geklärt.
- Ziel der Phase
- Offene technische Punkte klären, bevor Entscheidungen fixiert werden.
- Benötigte Informationen
- Freigegebene Variante, Materialübersicht, Kontakt zu den ausführenden Betrieben.
- Konkrete Tätigkeit
- Abstimmungstermine, Weitergabe der Planungsunterlagen, Dokumentation der Rückmeldungen.
- Ergebnis
- Abgestimmter Planungsstand mit benannten Zuständigkeiten.
- Entscheidungspunkt
- Welche Anpassungen ergeben sich aus den technischen Rückmeldungen?
- Leistungsgrenze
- Die fachliche Verantwortung für Elektro-, Sanitär- und Lüftungstechnik liegt bei den jeweiligen Fachunternehmen.
Der erreichte Planungsstand wird vollständig, nachvollziehbar und weitergebbar dokumentiert.
- Ziel der Phase
- Ein Planungsstand, mit dem Angebote eingeholt und Arbeiten beauftragt werden können.
- Benötigte Informationen
- Alle Freigaben aus den vorherigen Phasen.
- Konkrete Tätigkeit
- Zusammenstellung von Plänen, Ansichten, Material- und Entscheidungsübersicht, Übergabegespräch.
- Ergebnis
- Dokumentierter Planstand mit Datum und Versionsbezeichnung.
- Entscheidungspunkt
- Wird die Planung freigegeben oder in einem weiteren Durchgang angepasst?
- Leistungsgrenze
- Eine Begleitung der Ausführung ist nur bei ausdrücklicher Vereinbarung Bestandteil.
Einordnungsblatt
Was eine Raumlösung beeinflusst.
Sechs Felder, die in nahezu jedem Projekt über die spätere Nutzbarkeit entscheiden – ohne Punktwerte und ohne Berechnung.
E-01
Nutzung und Tagesablauf
Wer den Raum wann und wofür nutzt, bestimmt die Anordnung stärker als jede Stilfrage.
- Worum es geht
- Anzahl der Personen, gleichzeitige Nutzung, wiederkehrende Abläufe und Zeiten mit hoher Belastung.
- Warum es die Lösung beeinflusst
- Wege, Arbeitsflächen und Zonierung ergeben sich aus dem realen Ablauf, nicht aus einer Musterlösung.
- Was wir dafür brauchen
- Eine kurze Beschreibung eines typischen Tages im Raum.
E-02
Raummaße und Bestand
Maße, Anschlüsse und bestehende Bauteile begrenzen den Handlungsspielraum.
- Worum es geht
- Raumgeometrie, Fenster- und Türöffnungen, Leitungsführung, tragende Bauteile, Störkanten.
- Warum es die Lösung beeinflusst
- Viele gestalterische Wünsche scheitern nicht am Geschmack, sondern an wenigen Zentimetern.
- Was wir dafür brauchen
- Aufmaß oder Grundriss sowie Fotos der Anschlusssituationen.
E-03
Stauraum und Bewegungsflächen
Stauraum und Bewegungsfläche konkurrieren um dieselben Quadratmeter.
- Worum es geht
- Benötigtes Volumen, Zugriffshäufigkeit, Öffnungsrichtungen und freie Flächen vor Möbeln.
- Warum es die Lösung beeinflusst
- Zu viel Stauraum verengt den Raum, zu wenig verlagert Unordnung auf die Arbeitsflächen.
- Was wir dafür brauchen
- Eine grobe Einschätzung, was tatsächlich untergebracht werden muss.
E-04
Licht und Atmosphäre
Tageslichtrichtung und künstliche Beleuchtung verändern Farbwirkung und Nutzbarkeit.
- Worum es geht
- Fensterausrichtung, Verschattung, Arbeitslicht, Grundlicht und Lichtfarben.
- Warum es die Lösung beeinflusst
- Dieselbe Farbe wirkt in einem nordorientierten Raum deutlich anders als in einem südorientierten.
- Was wir dafür brauchen
- Fotos zu unterschiedlichen Tageszeiten und Angaben zur vorhandenen Beleuchtung.
E-05
Material und Pflege
Materialien werden nicht nur ausgewählt, sondern täglich benutzt und gereinigt.
- Worum es geht
- Beanspruchung, Feuchtigkeit, Reinigungsaufwand, Empfindlichkeit von Oberflächen.
- Warum es die Lösung beeinflusst
- Eine pflegeintensive Oberfläche kann im Familienalltag zur dauerhaften Belastung werden.
- Was wir dafür brauchen
- Angaben zu Haushalt, Belastung und Erfahrungen mit bisherigen Oberflächen.
E-06
Budgetrahmen und Prioritäten
Ein Rahmen ordnet Entscheidungen – ohne dass hier ein Preis berechnet wird.
- Worum es geht
- Grober finanzieller Rahmen, Reihenfolge der Maßnahmen, unverzichtbare und verzichtbare Punkte.
- Warum es die Lösung beeinflusst
- Prioritäten entscheiden, wo Qualität konzentriert und wo bewusst reduziert wird.
- Was wir dafür brauchen
- Eine Aussage dazu, welche Bereiche Vorrang haben.
Wer den Raum wann und wofür nutzt, bestimmt die Anordnung stärker als jede Stilfrage.
- Worum es geht
- Anzahl der Personen, gleichzeitige Nutzung, wiederkehrende Abläufe und Zeiten mit hoher Belastung.
- Warum es die Lösung beeinflusst
- Wege, Arbeitsflächen und Zonierung ergeben sich aus dem realen Ablauf, nicht aus einer Musterlösung.
- Was wir dafür brauchen
- Eine kurze Beschreibung eines typischen Tages im Raum.
Maße, Anschlüsse und bestehende Bauteile begrenzen den Handlungsspielraum.
- Worum es geht
- Raumgeometrie, Fenster- und Türöffnungen, Leitungsführung, tragende Bauteile, Störkanten.
- Warum es die Lösung beeinflusst
- Viele gestalterische Wünsche scheitern nicht am Geschmack, sondern an wenigen Zentimetern.
- Was wir dafür brauchen
- Aufmaß oder Grundriss sowie Fotos der Anschlusssituationen.
Stauraum und Bewegungsfläche konkurrieren um dieselben Quadratmeter.
- Worum es geht
- Benötigtes Volumen, Zugriffshäufigkeit, Öffnungsrichtungen und freie Flächen vor Möbeln.
- Warum es die Lösung beeinflusst
- Zu viel Stauraum verengt den Raum, zu wenig verlagert Unordnung auf die Arbeitsflächen.
- Was wir dafür brauchen
- Eine grobe Einschätzung, was tatsächlich untergebracht werden muss.
Tageslichtrichtung und künstliche Beleuchtung verändern Farbwirkung und Nutzbarkeit.
- Worum es geht
- Fensterausrichtung, Verschattung, Arbeitslicht, Grundlicht und Lichtfarben.
- Warum es die Lösung beeinflusst
- Dieselbe Farbe wirkt in einem nordorientierten Raum deutlich anders als in einem südorientierten.
- Was wir dafür brauchen
- Fotos zu unterschiedlichen Tageszeiten und Angaben zur vorhandenen Beleuchtung.
Materialien werden nicht nur ausgewählt, sondern täglich benutzt und gereinigt.
- Worum es geht
- Beanspruchung, Feuchtigkeit, Reinigungsaufwand, Empfindlichkeit von Oberflächen.
- Warum es die Lösung beeinflusst
- Eine pflegeintensive Oberfläche kann im Familienalltag zur dauerhaften Belastung werden.
- Was wir dafür brauchen
- Angaben zu Haushalt, Belastung und Erfahrungen mit bisherigen Oberflächen.
Ein Rahmen ordnet Entscheidungen – ohne dass hier ein Preis berechnet wird.
- Worum es geht
- Grober finanzieller Rahmen, Reihenfolge der Maßnahmen, unverzichtbare und verzichtbare Punkte.
- Warum es die Lösung beeinflusst
- Prioritäten entscheiden, wo Qualität konzentriert und wo bewusst reduziert wird.
- Was wir dafür brauchen
- Eine Aussage dazu, welche Bereiche Vorrang haben.
Dieses Einordnungsblatt ersetzt kein Aufmaß, keine technische Prüfung und keine individuelle Fachplanung. Es berechnet weder einen verbindlichen Preis noch eine fertige Raumlösung.
Musterprojekte
Drei Räume. Drei unterschiedliche Anforderungen.
Die folgenden Projekte sind vollständig erfunden und dienen ausschließlich der Darstellung der Vorgehensweise.

- Ausgangslage
- Küche aus den 1990er-Jahren in einem Reihenhaus, enge Durchgangssituation, zu wenig Arbeitsfläche neben der Kochstelle.
- Planungsaufgabe
- Die vorhandene Raumgeometrie beibehalten, Abläufe entzerren und Stauraum für einen Vier-Personen-Haushalt schaffen.
- Zentrale Entscheidung
- Verzicht auf eine freistehende Insel zugunsten einer durchgehenden Arbeitszeile mit angrenzendem Essplatz.
- Beispielhaftes Ergebnis
- Zwei Grundrissvarianten, eine abgestimmte Geräteanordnung und eine Materialübersicht mit pflegeleichten Oberflächen.
- Leistungsumfang
- Bedarf, Aufmaß, Varianten, Material, Dokumentation.
- Leistungsgrenze
- Ohne Montage und ohne Elektrofachplanung.

- Ausgangslage
- Innen liegendes Bad mit rund fünf Quadratmetern, vorhandene Abwasserführung, gemeinsame Nutzung am Morgen.
- Planungsaufgabe
- Dusche, Waschbereich und Stauraum so anordnen, dass zwei Personen gleichzeitig ohne Engstelle vorbeikommen.
- Zentrale Entscheidung
- Beibehaltung der bestehenden Abwasserpunkte und Verlagerung des Stauraums in eine flache Wandnische.
- Beispielhaftes Ergebnis
- Eine bevorzugte Variante mit Wandansichten, Objektübersicht und einer Liste der technisch zu prüfenden Punkte.
- Leistungsumfang
- Bedarf, Aufmaß, Varianten, Objekt- und Materialauswahl.
- Leistungsgrenze
- Ohne Sanitärfachplanung und ohne Abdichtungsnachweis.

- Ausgangslage
- Ein Raum, der gleichzeitig als Wohnzimmer und Arbeitsplatz genutzt wird, mit unruhiger Möblierung und ungleichem Licht.
- Planungsaufgabe
- Zwei Nutzungen visuell trennen, ohne den Raum baulich zu teilen, und den vorhandenen Bestand weiterverwenden.
- Zentrale Entscheidung
- Ein zurückhaltender Farbwechsel an einer Wandfläche statt zusätzlicher Möbel als Raumteiler.
- Beispielhaftes Ergebnis
- Farb- und Materialübersicht je Fläche, Vorschlag zur Möbelanordnung und Hinweise zur Reihenfolge der Umsetzung.
- Leistungsumfang
- Bedarf, Bestandsaufnahme, Farb- und Materialkonzept, Dokumentation.
- Leistungsgrenze
- Ohne Malerarbeiten und ohne Möbelbeschaffung.
Fiktive Beispiele ohne reale Auftraggeber, Kosten-, Termin- oder Erfolgsangaben.
Entscheidungsregister
Entscheidungen werden nicht gesammelt, sondern geordnet.
Jeder Eintrag hält fest, was entschieden wurde, wofür es gilt und wer daran beteiligt ist. So bleibt der Planstand auch nach Wochen nachvollziehbar.
R-01
Nutzung und Prioritäten
Grundlage aller weiteren Entscheidungen.
- Was festgehalten wird
- Anforderungen aus dem Erstgespräch, priorisiert und schriftlich bestätigt.
- Wofür es verwendet wird
- Als Prüfmaßstab für jede Variante und jede spätere Änderung.
- Wer beteiligt sein kann
- Auftraggebende, alle regelmäßig nutzenden Personen, Planung.
- Nicht automatisch enthalten
- Eine Bewertung von Wirtschaftlichkeit oder Wiederverkaufswert.
R-02
Maße und räumliche Grenzen
Aufmaß, Störkanten und unveränderliche Bauteile.
- Was festgehalten wird
- Bestandsmaße, Anschlusspunkte, feste Einbauten und bekannte Einschränkungen.
- Wofür es verwendet wird
- Als verbindliche Grundlage für Grundrissvarianten und Angebote.
- Wer beteiligt sein kann
- Planung, ausführende Betriebe, gegebenenfalls Hausverwaltung.
- Nicht automatisch enthalten
- Prüfung verdeckter Leitungen, Statik oder Feuchtigkeitsuntersuchungen.
R-03
Grundriss und Anordnung
Die gewählte Variante und ihre Begründung.
- Was festgehalten wird
- Entschiedene Anordnung, verworfene Alternativen und der Grund der Entscheidung.
- Wofür es verwendet wird
- Damit spätere Rückfragen ohne erneute Grundsatzdiskussion beantwortet werden können.
- Wer beteiligt sein kann
- Auftraggebende, Planung, Küchen- oder Sanitärlieferant.
- Nicht automatisch enthalten
- Werk- und Montageplanung der liefernden Betriebe.
R-04
Material und Oberflächen
Eindeutige Bezeichnungen statt allgemeiner Beschreibungen.
- Was festgehalten wird
- Ausgewählte Materialien, Farbbezeichnungen, Oberflächen und Zuordnung zu Bauteilen.
- Wofür es verwendet wird
- Für vergleichbare Angebote und eine eindeutige Bestellgrundlage.
- Wer beteiligt sein kann
- Planung, Lieferanten, ausführende Betriebe.
- Nicht automatisch enthalten
- Zusicherung von Verfügbarkeit, Lieferzeit oder Preisstabilität.
R-05
Licht und technische Anschlüsse
Offene technische Punkte und deren Zuständigkeit.
- Was festgehalten wird
- Gewünschte Anschlusspositionen, Beleuchtungskonzept und die Rückmeldungen der Gewerke.
- Wofür es verwendet wird
- Zur Abstimmung zwischen Planung und ausführenden Fachbetrieben.
- Wer beteiligt sein kann
- Elektro- und Sanitärfachbetriebe, Planung.
- Nicht automatisch enthalten
- Fachplanung, Berechnungen und Nachweise nach den geltenden Regelwerken.
R-06
Freigaben und Planstand
Wer wann was freigegeben hat.
- Was festgehalten wird
- Versionsbezeichnung, Datum, freigegebene Inhalte und noch offene Punkte.
- Wofür es verwendet wird
- Damit alle Beteiligten mit demselben Planstand arbeiten.
- Wer beteiligt sein kann
- Auftraggebende, Planung, beteiligte Betriebe.
- Nicht automatisch enthalten
- Bauleitung, Terminkoordination oder Abnahme der ausgeführten Arbeiten.
Grundlage aller weiteren Entscheidungen.
- Was festgehalten wird
- Anforderungen aus dem Erstgespräch, priorisiert und schriftlich bestätigt.
- Wofür es verwendet wird
- Als Prüfmaßstab für jede Variante und jede spätere Änderung.
- Wer beteiligt sein kann
- Auftraggebende, alle regelmäßig nutzenden Personen, Planung.
- Nicht automatisch enthalten
- Eine Bewertung von Wirtschaftlichkeit oder Wiederverkaufswert.
Aufmaß, Störkanten und unveränderliche Bauteile.
- Was festgehalten wird
- Bestandsmaße, Anschlusspunkte, feste Einbauten und bekannte Einschränkungen.
- Wofür es verwendet wird
- Als verbindliche Grundlage für Grundrissvarianten und Angebote.
- Wer beteiligt sein kann
- Planung, ausführende Betriebe, gegebenenfalls Hausverwaltung.
- Nicht automatisch enthalten
- Prüfung verdeckter Leitungen, Statik oder Feuchtigkeitsuntersuchungen.
Die gewählte Variante und ihre Begründung.
- Was festgehalten wird
- Entschiedene Anordnung, verworfene Alternativen und der Grund der Entscheidung.
- Wofür es verwendet wird
- Damit spätere Rückfragen ohne erneute Grundsatzdiskussion beantwortet werden können.
- Wer beteiligt sein kann
- Auftraggebende, Planung, Küchen- oder Sanitärlieferant.
- Nicht automatisch enthalten
- Werk- und Montageplanung der liefernden Betriebe.
Eindeutige Bezeichnungen statt allgemeiner Beschreibungen.
- Was festgehalten wird
- Ausgewählte Materialien, Farbbezeichnungen, Oberflächen und Zuordnung zu Bauteilen.
- Wofür es verwendet wird
- Für vergleichbare Angebote und eine eindeutige Bestellgrundlage.
- Wer beteiligt sein kann
- Planung, Lieferanten, ausführende Betriebe.
- Nicht automatisch enthalten
- Zusicherung von Verfügbarkeit, Lieferzeit oder Preisstabilität.
Offene technische Punkte und deren Zuständigkeit.
- Was festgehalten wird
- Gewünschte Anschlusspositionen, Beleuchtungskonzept und die Rückmeldungen der Gewerke.
- Wofür es verwendet wird
- Zur Abstimmung zwischen Planung und ausführenden Fachbetrieben.
- Wer beteiligt sein kann
- Elektro- und Sanitärfachbetriebe, Planung.
- Nicht automatisch enthalten
- Fachplanung, Berechnungen und Nachweise nach den geltenden Regelwerken.
Wer wann was freigegeben hat.
- Was festgehalten wird
- Versionsbezeichnung, Datum, freigegebene Inhalte und noch offene Punkte.
- Wofür es verwendet wird
- Damit alle Beteiligten mit demselben Planstand arbeiten.
- Wer beteiligt sein kann
- Auftraggebende, Planung, beteiligte Betriebe.
- Nicht automatisch enthalten
- Bauleitung, Terminkoordination oder Abnahme der ausgeführten Arbeiten.
Raum-Check · Demo
Die wichtigsten Grundlagen vor dem ersten Gespräch einordnen.
Demo-Check: Ihre Eingaben werden nicht versendet oder gespeichert.
Studio, Arbeitsweise und Region
Planung braucht Klarheit und erreichbare Ansprechpartner.
MUSTER RAUMPLANUNG ist ein fiktives Musterstudio für Bad-, Küchen- und Raumplanung in Musterstadt und Umgebung. Gearbeitet wird in überschaubaren Projektzahlen, mit festen Terminen und schriftlich geordneten Entscheidungen.
- Feste AnsprechpersonAnna Beispiel begleitet das Projekt von der Bedarfsaufnahme bis zur Übergabe des Planstands.
- Dokumentierte EntscheidungenJede Festlegung wird schriftlich mit Datum, Begründung und offenem Punkt festgehalten.
- Abgestimmte PlanständeBeteiligte Betriebe erhalten denselben Stand mit eindeutiger Versionsbezeichnung.
Musterkontakt
- Anschrift
- Planstraße 12, 12345 Musterstadt
- anfrage@muster-raumplanung.example
- Region
- Musterstadt und Umgebung
- Ansprechpartnerin
- Anna Beispiel
Häufige Fragen
Fragen, die vor dem ersten Gespräch häufig gestellt werden.
Die Antworten beschreiben die Vorgehensweise dieser Mustervorlage und benennen die Grenzen der dargestellten Leistungen.
Nächster Schritt
Der nächste sinnvolle Schritt ist eine geordnete Ausgangslage.
Bedarf erfasst → Grundlagen geordnet → Planung vorbereitet