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BUILDVISION-MUSTERVORLAGEFIKTIVE INHALTE
MUSTER RAUMPLANUNGRAUMFOLGE

RAUMFOLGE · BAD · KÜCHE · WOHNEN

Aus Anforderungen wird ein Raum, der funktioniert.

Wir ordnen Nutzung, Maße, Material, Licht und technische Anforderungen zu einem nachvollziehbaren Raumkonzept – vom ersten Gespräch bis zur abgestimmten Planung.

Küchen- und Essbereich mit Eichenfronten, dunkler Wandfläche und Tageslicht von der Fensterseite
Planstand · MusterblattM-01
Raum
Küche und Essbereich
Nutzung
Familienalltag
Planungsstand
Vorentwurf
Nächste Entscheidung
Material und Geräteanordnung

Anlassnavigator

Planung beginnt nicht mit einer Farbe, sondern mit der richtigen Ausgangslage.

Drei Situationen führen zu unterschiedlichen Grundlagen und unterschiedlichen nächsten Schritten. Wählen Sie die Lage, die Ihrem Vorhaben am nächsten kommt.

Die Räume sind baulich vorhanden oder geplant, die Nutzung ist noch offen. Entschieden wird über Grundriss, Anordnung und Ausstattung.

Typische Ausgangslage
Rohbau, Planunterlagen des Architekturbüros oder eine noch unmöblierte Wohnung. Anschlüsse sind teilweise festgelegt, teilweise noch veränderbar.
Benötigte Grundlagen
Grundrisse mit Maßen, Angaben zu vorhandenen oder geplanten Anschlüssen, Zeitplan des Bauvorhabens sowie Ihre Nutzungsvorstellungen.
Sinnvoller nächster Schritt
Ein Erstgespräch zur Nutzung, anschließend ein Aufmaß oder eine Plausibilitätsprüfung der vorhandenen Pläne.
Leistungsgrenze
Genehmigungsplanung, Statik sowie Elektro- und Sanitärfachplanung sind nicht enthalten. Sie werden von den jeweiligen Fachplanenden erbracht.

Leistungen

Drei Planungsbereiche. Eine klare Vorgehensweise.

Jeder Bereich folgt derselben Reihenfolge: erst Nutzung und Maße, dann Anordnung, dann Material und Technik. Der Umfang wird vorab schriftlich abgegrenzt.

Arbeitsabläufe, Stauraum und Geräteanordnung werden auf den tatsächlichen Alltag im Haushalt abgestimmt.

Ziel
Eine Küche, deren Wege, Arbeitsflächen und Stauraum zu den Personen passen, die sie täglich nutzen.
Typische Fragestellungen
Wie viele Personen arbeiten gleichzeitig in der Küche? Wo wird gegessen? Welche Geräte sind gesetzt, welche austauschbar? Wie viel Vorrat muss untergebracht werden?
Planungsinhalte
Zonierung, Anordnung von Spüle, Kochstelle und Kühlgerät, Arbeitshöhen, Bewegungsflächen, Stauraumkonzept, Einordnung von Oberflächen und Beleuchtung.
Mögliche Ergebnisse
Maßbezogene Grundrissvarianten, Ansichten, eine Material- und Ausstattungsübersicht sowie eine dokumentierte Entscheidungsgrundlage für Angebote.
Benötigte Unterlagen
Aufmaß oder Grundriss, Angaben zu Anschlüssen, Fotos des Bestands, Liste vorhandener Geräte.
Leistungsgrenze
Elektro- und Sanitärfachplanung, Lüftungsnachweise sowie Montage sind nur dann Bestandteil, wenn sie ausdrücklich vereinbart oder durch entsprechende Fachunternehmen erbracht werden.

Technische Fachplanung, statische Prüfung, Genehmigungsplanung, Elektro- und Sanitärfachplanung sowie Ausführung und Montage sind nur dann Bestandteil, wenn sie ausdrücklich vereinbart oder durch entsprechende Fachunternehmen erbracht werden.

RAUMFOLGE · Planungsablauf

Ein guter Raum entsteht in einer nachvollziehbaren Reihenfolge.

Bedarf → Aufmaß → Entwurf → Auswahl → Abstimmung → Übergabe. Jede Phase hat ein Ergebnis, einen Entscheidungspunkt und eine klar benannte Grenze.

Nutzung, Personen und Prioritäten werden festgehalten, bevor über Lösungen gesprochen wird.

Ziel der Phase
Ein gemeinsames Verständnis darüber, wofür der Raum tatsächlich gebraucht wird.
Benötigte Informationen
Haushaltsgröße, Tagesabläufe, bestehende Probleme, Wünsche und bereits getroffene Vorentscheidungen.
Konkrete Tätigkeit
Strukturiertes Erstgespräch und schriftliche Erfassung der Anforderungen.
Ergebnis
Eine geordnete Bedarfsübersicht mit priorisierten Anforderungen.
Entscheidungspunkt
Welche Anforderungen sind gesetzt, welche sind verhandelbar?
Leistungsgrenze
In dieser Phase entstehen keine Entwürfe und keine Kostenaussagen.

Einordnungsblatt

Was eine Raumlösung beeinflusst.

Sechs Felder, die in nahezu jedem Projekt über die spätere Nutzbarkeit entscheiden – ohne Punktwerte und ohne Berechnung.

Wer den Raum wann und wofür nutzt, bestimmt die Anordnung stärker als jede Stilfrage.

Worum es geht
Anzahl der Personen, gleichzeitige Nutzung, wiederkehrende Abläufe und Zeiten mit hoher Belastung.
Warum es die Lösung beeinflusst
Wege, Arbeitsflächen und Zonierung ergeben sich aus dem realen Ablauf, nicht aus einer Musterlösung.
Was wir dafür brauchen
Eine kurze Beschreibung eines typischen Tages im Raum.

Dieses Einordnungsblatt ersetzt kein Aufmaß, keine technische Prüfung und keine individuelle Fachplanung. Es berechnet weder einen verbindlichen Preis noch eine fertige Raumlösung.

Musterprojekte

Drei Räume. Drei unterschiedliche Anforderungen.

Die folgenden Projekte sind vollständig erfunden und dienen ausschließlich der Darstellung der Vorgehensweise.

Küchenzeile mit Holzfronten und heller Arbeitsplatte in einem bestehenden Wohnhaus

Ausgangslage
Küche aus den 1990er-Jahren in einem Reihenhaus, enge Durchgangssituation, zu wenig Arbeitsfläche neben der Kochstelle.
Planungsaufgabe
Die vorhandene Raumgeometrie beibehalten, Abläufe entzerren und Stauraum für einen Vier-Personen-Haushalt schaffen.
Zentrale Entscheidung
Verzicht auf eine freistehende Insel zugunsten einer durchgehenden Arbeitszeile mit angrenzendem Essplatz.
Beispielhaftes Ergebnis
Zwei Grundrissvarianten, eine abgestimmte Geräteanordnung und eine Materialübersicht mit pflegeleichten Oberflächen.
Leistungsumfang
Bedarf, Aufmaß, Varianten, Material, Dokumentation.
Leistungsgrenze
Ohne Montage und ohne Elektrofachplanung.
Kompaktes Bad mit großformatigen Fliesen, Wandnische und Tageslicht

Wohn- und Arbeitsbereich mit ruhiger Wandfarbe, Schreibtisch und Regalfläche

Fiktive Beispiele ohne reale Auftraggeber, Kosten-, Termin- oder Erfolgsangaben.

Entscheidungsregister

Entscheidungen werden nicht gesammelt, sondern geordnet.

Jeder Eintrag hält fest, was entschieden wurde, wofür es gilt und wer daran beteiligt ist. So bleibt der Planstand auch nach Wochen nachvollziehbar.

Grundlage aller weiteren Entscheidungen.

Was festgehalten wird
Anforderungen aus dem Erstgespräch, priorisiert und schriftlich bestätigt.
Wofür es verwendet wird
Als Prüfmaßstab für jede Variante und jede spätere Änderung.
Wer beteiligt sein kann
Auftraggebende, alle regelmäßig nutzenden Personen, Planung.
Nicht automatisch enthalten
Eine Bewertung von Wirtschaftlichkeit oder Wiederverkaufswert.

Raum-Check · Demo

Die wichtigsten Grundlagen vor dem ersten Gespräch einordnen.

Demo-Check: Ihre Eingaben werden nicht versendet oder gespeichert.

Schritt 1 von 6Projektart
Worum handelt es sich?

Studio, Arbeitsweise und Region

Planung braucht Klarheit und erreichbare Ansprechpartner.

MUSTER RAUMPLANUNG ist ein fiktives Musterstudio für Bad-, Küchen- und Raumplanung in Musterstadt und Umgebung. Gearbeitet wird in überschaubaren Projektzahlen, mit festen Terminen und schriftlich geordneten Entscheidungen.

  • Feste AnsprechpersonAnna Beispiel begleitet das Projekt von der Bedarfsaufnahme bis zur Übergabe des Planstands.
  • Dokumentierte EntscheidungenJede Festlegung wird schriftlich mit Datum, Begründung und offenem Punkt festgehalten.
  • Abgestimmte PlanständeBeteiligte Betriebe erhalten denselben Stand mit eindeutiger Versionsbezeichnung.

Musterkontakt

Anschrift
Planstraße 12, 12345 Musterstadt
E-Mail
anfrage@muster-raumplanung.example
Region
Musterstadt und Umgebung
Ansprechpartnerin
Anna Beispiel
Projekt einordnen

Häufige Fragen

Fragen, die vor dem ersten Gespräch häufig gestellt werden.

Die Antworten beschreiben die Vorgehensweise dieser Mustervorlage und benennen die Grenzen der dargestellten Leistungen.

Sinnvollerweise bevor Materialien, Geräte oder Handwerksleistungen beauftragt werden. Je früher Nutzung und Maße geordnet sind, desto weniger Entscheidungen müssen später korrigiert werden.

Nächster Schritt

Der nächste sinnvolle Schritt ist eine geordnete Ausgangslage.

Bedarf erfasst → Grundlagen geordnet → Planung vorbereitet